Im Leben machen wir alle Fehler, die Kunst ist, dass man sich diese eingesteht und nach Lösungen sucht!

Sowie unser Verein im Moment nach diesen sucht.MoSa – the Gambian helping Hands e.V. ist ein noch junger (1,5 Jahre) und kleiner Verein. Alle arbeiten rein ehrenamtlich und wir erhalten auch keine staatliche Unterstützung. Die aktiven Mitglieder stecken ihre ganze Kraft und private Zeit hinein, um den Verein voranzubringen. Wir haben 110 Schulkinder, für die Ihr lieben Paten das Schulgeld übernommen habt.

Durch enorme Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den beiden Vereinen in Deutschland und Gambia kam leider jetzt erst heraus, dass die Kinder der 1. bis 6. Klasse in Gambia kein Schulgeld bezahlen müssen. Dies macht über die Hälfte unserer Patenkinder aus.

Eure berechtigte Frage: „Wo sind die Gelder?“

WICHTIG ZU WISSEN IST: Die Schulgelder gingen zwar nicht direkt an die Schule, die Kinder und ihre Familien konnten mit EURER Unterstützung jedoch Lebensmittel kaufen und sich ernähren. Der Vereinsvorsitzende und Verantwortliche von „MoSa – the Gambian helping Hands“ in Gambia, Momodou Bah, hat die Gelder direkt an die Kinder/ Familien ausgezahlt und guten Gewissens Rechenschaftspflichtig immer die Bilder an uns gesendet.

Die Zusammenarbeit der beiden Vereine kurz erklärt:

MoSa – the Gambian helping Hands e.V. in Deutschland, die Vorsitzende des Fördervereins in Deutschland ist Sandra Schüler. Die Aufgaben des Fördervereins einmal grob vorgestellt: Spender/ Sponsoren/ Mitglieder und Paten für die einzelnen Projekte finden Spenden-/ Paten- und Projektgelder sammeln und monatlich an Momodou Bah, dem Vorsitzenden/ Verantwortlichen des Vereins „MoSa – the Gambian helping Hands“ in Gambia versandt.

Der Verein in Gambia, dessen Vorsitz bisher Momodou Bah inne hatte, hat folgende Aufgaben:bedürftige Kinder für Schulpatenschaften vermitteln, Kontakt zu den einzelnen Schulen herstellen und mit diesen auch eng zusammenarbeiten, die Schulgelder an die Schulen auszahlen und Quittungen entgegennehmen, Kontakt zwischen den Kindern/ Familien und den Paten halten, Transparenz herstellen durch Fotos/ Nachweise, mit den Kindern diverse Aktionen planen wie z.B. Zahnputz- / Schulputzaktion, Sachspenden-Übergaben und Ausflüge.

→ Die große Herausforderung ist es dabei einen zuverlässigen Partner vor Ort zu finden.

→ Dabei eine geregelte Kommunikation aufzubauen und Kontrollmechanismen einzuführen.

→ Dazu braucht es langwierige Erfahrung und Zeit um diese Beziehungen zu etablieren.

→ Es liegt daran, dass wir uns noch nicht so etabliert haben, es uns an erfahrenen Mitgliedern fehlt, die auch Willens sind ihre ehrenamtliche Tätigkeit für den Verein zuverlässig und langanhaltend zu praktizieren.

→ Es wurde (zu naiv) an die Eigenverantwortlichkeit der Familien appelliert, die Unterstützung für die Bildung ihrer Kinder zu investieren.

→ Die Kontrollmechanismen und Kommunikationswege bzw. Arbeitsleitlinien haben sich noch nicht etabliert.

→ Sandra Schüler: „Ich hatte in den letzten Monaten gesundheitliche & private Probleme und bin mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit auch an meine gesundheitlichen Grenzen gekommen, weshalb ich die Tätigkeit der Nachkontrolle vernachlässigte. Auch dies hat zu weiteren Kommunikationsschwierigkeiten beigetragen! Dafür stehe ich gerade und entschuldige mich bei allen Mitgliedern und Paten. Doch auch ich kann nicht über meine psychischen und körperlichen Grenzen hinausgehen.

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